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Laubach, Schlosspark

© Richard Semmler

Foto: Richard Semmler

Natur, Kultur und Tradition – Attribute, die nicht nur die Kernstadt Laubach selbst beschreiben. Sie setzen sich auch in den acht Laubacher Ortsteilen fort. Gelegen am Fuße des Hohen Vogelsberges, des größten erloschenen Vulkans Europas, liegt Laubach und seine Stadtteile eingebettet in einer herrliche, von ausgedehnten Wäldern geprägten Landschaft. Historische Dorfkerne und die in vielen Teilen guterhaltene Altstadt der Kernstadt prägen Laubach. Prunkstück dieser malerischen Kleinstadt ist das Schloß der Grafen zu Solms-Laubach. Dort sind das Schloßmuseum, die Schloßtöpferei, die Schloßbibliothek, eine der größten europäischen Privatbibliotheken mit über 120.000 Titeln und der malerische Schloß- und Kurpark mit Historischem Eiskeller aus dem 18. Jahrhundert und seltenem Baumbestand zu bewundern. Zu diesen naturgegebenen Kostbarkeiten gesellen sich Ruhe und Beschaulichkeit, selten gewordene Eigenschaften in unserer schnelllebigen Zeit.

Der eigentliche Schlossgarten war ursprünglich sehr viel kleiner als der heutige Schlosspark. Er umfasst ungefähr den Bereich des heutigen privaten sogenannten “Obergartens”. 1733 finden wir die Bezeichnung “Herrschaftlicher Lustgarten”, 1805 “Hofgarten zu Laubach”. Im Frühjahr 1719 wurden vier Bronzeringe im Obergarten gefunden die aus der älteren Latene-Zeit stammen (ca. 450 vor Chr.) Natürlich hatte der Fund noch nichts mit der späteren Siedlung Laubach zu tun, noch weniger mit der später dort errichteten Burg bzw. dem späteren Schloss der Grafen zu Solms-Laubach. Er beweist lediglich, dass unsere Gegend schon früh besiedelt war, was auch andere Funde zeigen.

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